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  • Picture of our co-founders Stephan Rohr and Michael Baumann

    Die Gründer

    Dr. Stephan Rohr & Michael Baumann

  • Picture of our commercial director Lennart Hinrichs

    Lennart

    Er baut das Geschäft zur Technologie auf

    Lennart hat Business-Erfahrung auf der ganzen Welt gesammelt: In Neuseeland, Argentinien, Schweiz und Deutschland hat er in den vergangenen Jahren gearbeitet und studiert. Heute kümmert er sich bei TWAICE als Commercial Director um den Aufbau des Geschäftsmodells. „Wir haben ja den speziellen Fall, dass unsere Technologie bereits vorhanden war, ehe wir eine komplette Vermarktungsidee hatten“, erklärt der 27-jährige. Die Technik für die im Sommer 2018 gestartete Firma hatten die beiden TWAICE-Gründer Stephan und Michael an der TU München entwickelt. Sie besteht aus einer innovativen Software, mit der sich der Gesundheitszustand moderner Lithium-Ionen-Batterien feststellen lässt.

    Dass diese Technologie neu und bahnbrechend war, stand vor der Firmengründung immer fest. Doch wie lässt sie sich vermarkten? Das war die Frage, für deren Antwort Lennart an Bord kam. Er baut die professionellen Unternehmensstrukturen um die Geschäftsidee herum.

    Dabei kann der gebürtige Hannoveraner auf ein solides Handwerkszeug zurückgreifen, gelernt an der renommierten Management-Schule der Universität St. Gallen. Dort hatte er bis 2016 Betriebswirtschaft und Unternehmensführung studiert. Anders als seine Kollegen bei TWAICE ist Lennart also kein Ingenieur, sondern Ökonom. Als solcher war er nach dem Studium zunächst bei einer Strategieberatung mit Wachstumsthemen für Unternehmen beschäftigt. Er entwickelte Geschäftsmodelle für große Firmen – genau die Frage, die ihn heute bei TWAICE umtreibt.

    Sein Fazit nach einigen Stationen in großen Konzernen: „Das will ich nicht nochmal erleben.“

    Lennart liebt die Dynamik in dem jungen Unternehmen ohne Hierarchien. Und die Vielfältigkeit seiner Aufgaben: „Hier müssen wir alles von unten aufbauen, das bedeutet vor allem praktische Arbeit“, beschreibt er seinen Alltag. Er ist viel bei Kunden und versucht, deren Anforderungen zu verstehen. Dann unterbreitet er ihnen Vorschläge zum Einsatz des TWAICE-Produktes.

    Seine externen Gesprächspartner bauen Autos oder Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, versichern stationäre Stromspeicher oder entwickeln elektrische Werkzeuge. Alle haben ein gemeinsames Problem: Die teuren Batterien, Herzstücke der Produkte, sollen besser verstanden werden. Entwickler und Betreiber wollen wissen, was im Innern der Akkus los ist, und zwar zu jeder Zeit. Nur mit diesen Einblicken lässt sich beurteilen, wie lange die Batterie noch hält und wie sie besser genutzt werden kann. Bislang tappen die Ingenieure aber dabei noch meist im Dunkeln.

    Die TWAICE-Software liefert ihnen dieses Wissen. Sie erstellt einen digitalen Zwilling von der Batterie, mit dessen Hilfe sich deren Gesundheitszustand exakt bestimmen lässt – auch für die künftige Nutzung.

    Beim Blick in die Zukunft hat Lennart klare Vorstellungen: „Wir müssen jetzt schnell die Organisation der Firma ausbauen.“ Also einzelne Geschäftsbereiche aufteilen, Reporting Lines schaffen, den Mitarbeiterstand gezielt aufstocken. Klar ist nämlich, dass TWAICE kräftig wachsen wird. Die Elektromobilität steht vor dem Durchbruch, für die nächsten Jahre wollen alte und neue Hersteller Millionen Fahrzeuge mit Batterien verkaufen.

    Ab 2020 dann wird bei TWAICE wohl eine weitere Stufe gezündet: Dann soll die Firma soweit strukturiert sein, dass sie den Sprung über den Atlantik wagen kann. Dort lockt der riesige US-Markt, den sich TWAICE nicht entgehen lassen kann. Klar ist aber: „München bleibt unsere Basis, hier haben wir eine fantastische Umgebung für unser Geschäft.“

  • Picture of our Lead Software engineer Timo

    Timo

    Hier wird die Technik auf Wachstum getrimmt

    Timo ist bei TWAICE einer der Architekten. Er plant die technische Infrastruktur und hält sie am Laufen. Auftretende Probleme löst er kurzfristig, notfalls nachts. „Unsere Plattform muss für Kunden wie für Mitarbeiter immer verfügbar sein. Dafür sorge ich“, sagt der Software Ingenieur Backend/Security. Seiner Aufgabe geht er systematisch und mit großer Akribie nach. „Ich plane vorausschauend“, sagt Timo. Das bedeutet auch, dass er das System frühzeitig auf künftiges Wachstum einstellt und dafür lieber aktuell noch ein wenig zu umfangreich plant. „Unsere Anlage wird mit immer mehr Kundenanwendungen bald einen großen Test erleben. Darauf bereite ich sie vor“, sagt der System-Spezialist.

    Die beiden TWAICE-Gründer hatte Timo während seines IT-Studiums an der TU München kennengelernt. Sie hatten dort eine innovative Software entwickelt, mit der Batterien besser analysiert werden können. Damit wollten sie nun ein Unternehmen gründen und brauchten einen Informatiker wie Timo.

     „Ich war Mitte 2018 der erste Mitarbeiter“, erinnert er sich. Dabei habe er sich bis dahin  eigentlich eher in einem Konzern gesehen, als System-Administrator oder Security-Spezialist. „Startup stand eher nicht auf meinem Plan“, sagt Timo im Rückblick.

    Doch die Gründer begeisterten ihn und plötzlich hieß es zum Thema Startup: Jetzt oder nie! Seitdem überrascht die Arbeit bei TWAICE Timo immer wieder. Er muss täglich unzählige Entscheidungen treffen. „Ich wusste gar nicht, dass ich das kann“, sagt er. Besonders wichtig ist ihm heute, dass er Dinge verändern und die Firma mitgestalten kann. Die fachlichen Grundlagen dafür hat er schon früh erworben. „Wir haben zuhause immer viel mit Technik gebastelt“, sagt der gebürtige Münchener. Für ihn stand deshalb auch schon sehr bald fest, dass die IT sein Beruf werden würde.

    Mit Batterietechnik wie seine Kollegen hat Timo eher wenig zu tun. Bei ihm geht es immer um die Software, die alles in Gang hält. So schreibt er zum Beispiel für die Kollegen Programme, um Messdaten aus den Akkus in andere Formate zu übertragen. Timo springt dann ein, wenn die anderen nicht weiterwissen. Das passt zu seinem Hobby Rope Skipping: Klingt wie Seilspringen, ist aber die Profi-Variante und deutlich Schweiß treibender. Zweimal die Woche trainiert Timo im Verein und kombiniert dort den Sprung über das Seil mit anspruchsvoller Akrobatik.

  • Picture of our HR and accounting manager Belinda

    Belinda

    Die HR und Accounting Managerin muss vor allem vielseitig sein

    Dass sie in einem Startup arbeiten will, wusste Belinda schon gleich nach ihrer Ausbildung. „Ich habe Büromanagement in einem althergebrachten Unternehmen gelernt. Alles wurde dort so gemacht wie immer, es gab null Spielraum“, erinnert sich die HR und Accounting Managerin heute. Nach der Lehre begann Belinda deshalb das Studium „Wirtschaft und Psychologie“ und startete parallel dazu ihre Teilzeitstelle bei TWAICE. „Die perfekte Mischung“, sagt die 21-jährige zum berufsbegleiteten Studieren.

    Belinda freut sich über die Vielfalt ihrer Aufgaben: Personalverträge, Controlling, Marketing: „Mache ich hier alles“, sagt Belinda. Ihre Freunde hätten dafür manchmal wenig Verständnis: „Denen klingt das viel zu durcheinander.“ Flexibel sein und eine hohe Improvisationskunst sind aber gerade im Startup wichtige Fähigkeiten.

    In dem jungen Unternehmen gefällt ihr besonders, dass alle mit voller Kraft an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Die Tatsache, dass sie dabei noch „allein unter Männern“ ist, stört Belinda nicht. „Bessere Kollegen gibt es nicht“, lobt sie die Arbeitsatmosphäre, „und es kommen ja jetzt weitere Frauen ins Team“. Von Technik versteht sie erklärtermaßen wenig, findet sie aber trotzdem spannend. Sich selbst bezeichnet Belinda als „sehr ehrgeizig“. Deshalb möchte sie nach Abschluss ihres Studiums auch unbedingt voll bei TWAICE einsteigen. Ob im Personalmanagement oder im Marketing, weiß sie noch nicht. Das wird ihr sicher der weitere Studienverlauf zeigen.

  • Picture of our Lead emedded software engineer Max

    Max

    Er sammelt riesige Datenmengen direkt an der Batterie

    Im TWAICE-Team arbeitet Max ganz nahe am Kundenprodukt. Der Embedded Software Engineer programmiert die Software zur Verarbeitung von Batteriebetriebsdaten in Fahrzeugen, Werkzeugen oder stationären Speichern. Max Software läuft auf einem Datenkasten, der während des Betriebes unterschiedliche Parameter aufzeichnet: Den Ladezustand der einzelnen Zellen zum Beispiel oder deren Spannung. Eine Batterie kann schon mal 6000 Zellen enthalten, da kommen gewaltige Datenmengen zusammen. Aus diesen entsteht im nächsten Schritt ein digitaler Zwilling, der den Betrieb in die Zukunft modellieren kann.

    Max ist ein passionierter Programmierer und froh, bei TWAICE etwas bewegen zu können. „Ich muss die Software für die Telematik-Einheit genau für die Kundenbedürfnisse entwickeln und möglichst modular halten“, sagt der 25-Jährige. Manche Anwender wollen die Batterie-Daten selbst erheben, andere nutzen die Datenverarbeitung von TWAICE. Max freut sich, dass er hier täglich sein noch recht frisches Wissen von der Universität anwenden kann. Noch gibt es wenig Spezialisten wie ihn auf dem jungen Gebiet der Batterietechnik. Er hat an der TU München Maschinenbau studiert, im Bereich Fahrzeugtechnik, so wie bereits die beiden TWAICE-Gründer.

    „Ich will hier den Aufbau der Technologie weiterverfolgen“, beschreibt Max seine Begeisterung für das TWAICE-Produkt. Für ihn war immer klar, dass er am Durchbruch der Elektromobilität arbeiten wollte. Das hat er erreicht, heute entwickelt er den Datenlogger für Lithium-Ionen-Batterien weiter.

    Der gebürtige Berliner hat sich Wissen und Kniffe mit der Software schon früh selbst beigebracht, er ist ein Tüftler. Programme schreibt er seit der zehnten Klasse, heute ist er darin Profi.

    Auch ehrenamtlich hat Max dieses Können gezeigt: Für einen Kinderkleider-Basar an seinem Wohnort schrieb Max das Kassenprogramm und erleichterte damit die Abläufe enorm. Er kann sich für solche Aufgaben genauso begeistern wie für die tägliche Fahrradtour quer durch die Stadt ins TWAICE-Büro – ein Auto braucht Max in München jedenfalls bislang nicht.

  • Picture of our Lead Battery Engineer Arpit

    Arpit

    Als Modellierer forschte sich Arpit quer durch Europa

    Arpit ist bei TWAICE der Modellbauer. Seine Werke sind allerdings keine Miniatur-Landschaften, sondern virtuelle Abbilder von Batterien. Er fertigt digitale Zwillinge von modernen Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in E-Fahrzeugen arbeiten. Mit Hilfe eines solchen Modells kann Arpit künftige Betriebszustände der Batterie simulieren. „Wenn sich zum Beispiel ein Autobesitzer fragt, wie lange seine Batterie noch hält, können wir ihm das genau voraussagen“, erklärt der Lead Battery Engineer von TWAICE. Für Entwickler und Anwender ist das ein großer Vorteil, denn sie wissen bislang noch wenig über den Gesundheitszustand moderner Energiespeicher.

    Die Software von TWAICE errechnet ihnen den nun auf der Basis der bisherigen Akku-Nutzung. Die ist je nach Fahrer, Klima oder Fahrzeug unterschiedlich. Das Programm simuliert mit Hilfe der eingespielten Nutzungsdaten, wie sich der Energiespeicher künftig verhalten wird und wie er optimiert werden könnte.

    Die Modellierung von Batterien war schon das Thema von Arpits Doktorarbeit, die er Anfang 2018 im niederländischen Eindhoven abgeschlossen hatte. Sein Studium führte den gebürtigen Inder quer durch Europa: Schweden, Italien, Niederlande, Deutschland: Überall hat der heute 32-jährige an der jungen Technologie des Battery Modelling geforscht. Die Stelle bei TWAICE entspricht genau seinen Vorstellungen und er freut sich, seine speziellen Kenntnisse hier punktgenau anwenden zu können. „Wäre ich nach Indien zurückgegangen, hätte ich mein Wissen weitgehend verloren. Dort ist die Batterietechnologie weit hinten im Vergleich zu hier“, erzählt er.

    Arpit kämpfte aber auch in Deutschland mit einigen administrativen Startproblemen: Bankkontoeröffnung und Wohnungssuche sind aus Italien heraus gar nicht so einfach. Auch die Arbeitsgenehmigung kam erst nach Monaten, obwohl ihn die Firma dringend gebraucht hätte.

    Solche Anfangsschwierigkeiten sind heute vergessen, nach einem halben Jahr ist der Modelling-Fachmann in München glücklich angekommen. „Mein erstes Erlebnis in der Firma war gleich ein gemeinsamer Bergausflug – das war super“, erinnert er sich. In seiner Arbeit will er „etwas bewirken und nicht eine kleine Nummer unter vielen anderen sein“, sagt er. Deshalb wäre für ihn eine Bewerbung bei einem großen Unternehmen niemals in Frage gekommen, weder hier noch in Indien. „Hier habe ich wesentlich mehr Freiheiten, das brauche ich“, sagt Arpit. 

  • Picture of our business intern Lukas

    Lukas

    Der Chemiker springt ins kalte Wasser

    Lukas nimmt gerne die Überholspur. Deswegen hat er die Homepage von TWAICE auch sehr ernst genommen. „Da stand, dass man jederzeit auf einen Kaffee vorbeikommen könne“, erinnert sich der Chemiestudent. Er tauchte also spontan in den Münchener Firmenräumen auf – und bekam gleich einen Vertrag als Werkstudent. „Ich will hier vor allem etwas über den Geschäftsaufbau lernen“, sagt der 20-jährige.

    An der TU München hörte Lukas neben Chemie auch einige Vorlesungen über Management, das will er bei TWAICE in die Praxis umsetzen. Und er wurde gleich richtig gefordert. Eine seiner wichtigsten Aufgaben im Startup: Lukas recherchierte die Chancen für eine Marktfähigkeit des TWAICE-Produktes. Das bedeutet für ihn: Lange und intensive Suche in Datenbanken, im Netz, in Medien. Dann hatte Lukas auf Basis der Daten eine riesige Excel-Tabelle erstellt und ein Dutzend möglicher Kundengruppen identifiziert.

    Die Aufgabe war anspruchsvoll, die Einführung kurz, aber das wollte Lukas nicht anders. „Ich will gefordert werden und suche mir immer steile Lernkurven“, sagt er. Das gilt nicht nur im Studium. Wer ihn googelt, findet den damals noch jugendlichen Lukas als deutschen Meister und Weltcup-Teilnehmer im Kanurennsport. Ausgleich sucht er in der Musik, aber auch hier geht er gleich voll ran: Weil er im Studentenwohnheim keine Gelegenheit zum Gesang fand, gründete Lukas dort kurzerhand einen Chor.

    Obwohl der jüngste im TWAICE-Team, will er persönlich noch weiter aufs Tempo drücken. Master, Doktorarbeit – am liebsten würde Lukas alles gleichzeitig erledigen.