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EIN JAHR AM MARKT – TWAICE WÄCHST RASANT UND WIRD ERWACHSEN!

Erfolgreiche Finanzierungsrunden, Mitarbeiter-Boom, Kooperationen mit deutschen Weltkonzernen: TWAICE ist zum ersten Geburtstag definitiv aus der Startup-Phase herausgewachsen!

  • Weltkonzerne als Kunden
  • Mehr als 25 Mitarbeiter
  • Mehr als 3.2 Millionen Seed Investorengelder

München – Vom Start weg kam die prädiktive Analytiksoftware zur Überwachung von Lithium-Ionen-Akkus hervorragend an – und das gleich in mehreren Branchen. Fahrzeughersteller wollen das Programm in ihre E-Fahrzeuge einbauen. Versicherungen erschließen sich damit neue Dienste und Geschäftsmodelle für stationäre Stromspeicher. Und auch Elektro-Werkzeuge werden mit dem innovativen Produkt überwacht. „Das Kundeninteresse war vom ersten Tag an überwältigend“, freuen sich die beiden Gründer Dr. Stephan Rohr und Dr. Michael Baumann, die die innovative Software über fünf Jahre an der TU München im Rahmen ihrer Promotion entwickelt hatten. Als beide Ende Juni 2018 ihre Firma starteten, ahnten sie noch nicht, wie rasant sich das Projekt entwickeln würde: Bis heute wuchs TWAICE von vier auf über 25 Mitarbeiter und musste das Büro nun schon zum zweiten Mal erweitern.

Lohn und Anerkennung für die Arbeit gab es zuletzt wieder im Mai. Da erhielt TWAICE frische Finanzmittel, insgesamt 3,2 Millionen Euro steckten Investoren damit allein im ersten Jahr in das junge Unternehmen. Das beweist die großartigen Aussichten dieser Technologie. Mit Hilfe der Gelder will TWAICE jetzt noch stärker wachsen.
Das ist dringend nötig, denn die innovative Software unterstützt Wirtschaftsbereiche, die sich gerade erst entwickeln. Dazu gehört die Elektromobilität, aber auch der Umstieg auf erneuerbare Energien. Für beide Anwendungen sind leistungsfähige, moderne Batterien notwendig.

Solche Energiespeicher werden bald fast überall arbeiten, auch in Lastwagen. Ein großer Nutzfahrzeug-Hersteller setzt die TWAICE-Software deshalb ein, um die Akkus in seinen geplanten E-Trucks zu validieren. Eine landesweite Prüfgesellschaft wiederum will die Bewertung von gebrauchten E-Autos mit Hilfe von TWAICE ermöglichen. Auch dafür ist die Software wichtig: Sie zeigt an, wie stark die Batterie während des Betriebs belastet wurde. Nur so lassen sich verlässliche Aussagen zum Zustand und der Restlebensdauer des Akkus treffen. Er ist das mit Abstand teuerste Teil eines Elektroautos und hat deshalb bei der Beurteilung des Fahrzeugwerts besondere Bedeutung.
Ähnliches gilt für Elektro-Werkzeuge: Auch sie werden mit TWAICE-Software ausgestattet werden. Ein großer Hersteller will auf diese Weise seine Batterien validieren und ein Geschäftsmodell für den After-Sales-Bereich entwickeln. Und noch ein TWAICE-Projekt des ersten Jahres: Ein weltweit führender Versicherungskonzern entwickelt eine Police für stationäre Energiespeicher. Die Software wird ihm Aufschluss über die Belastung geben und vorausschauende Wartung ermöglichen, um größere Schäden zu vermeiden.

Weitere Unternehmen haben ihr Interesse an der TWAICE-Software angekündigt, es wird im Wochentakt über neue Kooperationen verhandelt. Um diese Aufträge umsetzen zu können, benötigt die junge Firma dringend weitere Mitarbeiter. Schon heute arbeiten in der Firmenzentrale im Münchener Norden Kollegen aus acht unterschiedlichen Nationen. Sie lieben die offene und lockere Atmosphäre im TWAICE-Büro. Diese Mitarbeiter sind absolute Spezialisten auf ihrem Gebiet. Auch künftig sucht das Unternehmen vor allem Fachleute für den Bereich Batteriemodellierung. Sie sollen den digitalen Zwilling weiterentwickeln, der von Batterien erstellt wird. Dieser ist die Basis für die Analyse des Akkus und für Aussagen zu seinem Gesundheitszustand.

  • Über TWAICE

    TWAICE unterstützt Unternehmen industrieübergreifend mit prädiktiver Batterie-Analytiksoftware basierend auf digitalen Zwillingen. Wir befähigen unsere Kunden, Batteriesysteme effizienter und nachhaltiger zu entwickeln und einzusetzen sowie deren Zuverlässigkeit und Haltbarkeit zu verbessern. Präzise Vorhersagen des Batteriezustands und der Alterung optimieren die Entwicklung und den Betrieb von Batterien signifikant. Die genaue Bestimmung des Batteriezustands ermöglicht darüber hinaus die Zertifizierung der Batterie für die Wiederverwendung in anderen Anwendungen.
    TWAICE wurde 2018 nach über vier Jahren Forschung als Spin-Off der Technischen Universität München gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Kunden kommen aus verschiedensten Branchen, von Elektrowerkzeugen über Autos bis hin zu stationären Energiespeichern.
    www.twaice.com

Autor: TWAICE
Veröffentlichung: 28. Juni 2019
Ort: München